Mit seinen MOVING SCULPTURES überschreitet er die unüberwindbar scheinende Kluft zwischen archaischem, schwerem Stahl und sanfter Bewegung. Virtuos spielt der Künstler mit Gewicht und Form, Harmonien und Kontrasten, Gravitation und Schwerelosigkeit. Die Objekte verbergen ihre Beweglichkeit in einer geschlossenen Form, die zunächst als statische Plastik wahrgenommen wird. Ein leichter Impuls, ein Berühren oder Windhauch bringt die Plastik zum Schwingen und weckt ihre Lebendigkeit.

In der Arbeit FREISEIN II, Zeitzeugin des Werkes von Jürgen Heinz, zeigt er Bewegung und Dynamik in einer Statischen Plastik. Der Betrachter nimmt die Momentaufnahme einer schwungvollen Bewegung wahr. Zugleich geschieht aber auch eine immerwährende Anregung an die Fantasie des Betrachters, eine Ode an die Freiheit der Gedanken. Die lustvolle Fortsetzung und das „Sich Ausmalen“ der Bewegung initiiert Impuls und Aktion, die Dynamik und Befreiung aus der Starre des Augenblickes in sich trägt. (Cristina Streckfuß)

Die Seele des Objekts kommt durch die Bewegung zum Vorschein. (Jürgen Heinz)

Künstler: Jürgen Heinz
Material: Stahlplastik
Höhe: 220 cm
Entstehung: 2004