Die intensive Wahrnehmung der Natur und die Beschäftigung mit Naturformen über Studien der Anatomie, Knochen, Pflanzen, Steine, Muscheln und Treibholz sind die Basis des Wirkens von Tanja Röder. Die menschliche Figur wird abstrahiert, soweit, dass über die Proportionen Schönheit erkennbar wird, die, so Röder, „nicht nachahmen, sondern verstehen“ will. Dabei legt die Künstlerin besonderen Wert auf das Zusammenspiel von Licht und Schatten, indem sie klare Linien im Wechsel zu Flächen und Rundungen setzt. Ihre schlanken, aufstrebenden Figuren möchte sie als künstlerische Botschaft zu „Weitsicht, großräumigem, geistigem Horizont, Offenheit, Aufnahmebereitschaft, Gelassenheit, innerer Ausgewogenheit, Großzügigkeit und Nachsicht“ verstanden wissen.
Künstlerin: Tanja Röder
Entstehung: 2007
Material: Eichenholz farbig lasiert
Abmessungen: 210 cm hoch
Die intensive Wahrnehmung der Natur und die Beschäftigung mit Naturformen über Studien der Anatomie, Knochen, Pflanzen, Steine, Muscheln und Treibholz sind die Basis des Wirkens von Tanja Röder. Die menschliche Figur wird abstrahiert, soweit, dass über die Proportionen Schönheit erkennbar wird, die, so Röder, „nicht nachahmen, sondern verstehen“ will. Dabei legt die Künstlerin besonderen Wert auf das Zusammenspiel von Licht und Schatten, indem sie klare Linien im Wechsel zu Flächen und Rundungen setzt. Ihre schlanken, aufstrebenden Figuren möchte sie als künstlerische Botschaft zu „Weitsicht, großräumigem, geistigem Horizont, Offenheit, Aufnahmebereitschaft, Gelassenheit, innerer Ausgewogenheit, Großzügigkeit und Nachsicht“ verstanden wissen.
Künstlerin: Tanja Röder
Entstehung: 2009
Material: Lärchenholz, 3-teilig, farbig lasiert
Abmessungen: je 210 cm hoch
Ein Rettungsring hängt auf einem Holzpfosten unerreichbar für Betrachter und Betrachterinnen. So liest sich das „Toi, toi, toi“ ironisch, denn wie könnte der Rettungsring helfen, wenn er unerreichbar ist? Die in Signalfarben gefasste Skulptur erscheint wie ein Kommentar zum Leben: im Alltag des Einzelnen, der heftig strampelt, um sich selbst helfen zu können, als auch in politisch-gesellschaftlichen Kontexten, von der Pandemie (die erst nach der Entstehung des Werks auftrat) bis zu den Fluchtbewegungen über das Mittelmeer.
Künstlerin: Petra Scheibe Teplitz
Entstehung: 2020
Material: Holz, BootslackHolz, Farben, Bootslack, Haken, Originalrettungsring,
Abmessungen: 250 cm hoch, Rettungsring 62 cm Durchmesser