Das Werk "120°", welches aus zwei Hohlkörpern besteht, betrachtet Jung als Ergänzung zu "72°, Phase 1".
"120° bezeichnet das dem Entwurf zugrunde liegenden Winkelmaß, das sich bei dieser Plastik in dem Winkel, in dem die Flächen zueinander stehen, zugleich im Winkelmaß der Kreisbogensegmente sowie in der Richtung, in der sich die Plastiken im Raum anordnen, sich gegeneinander aufrichten und gegeneinander verdrehen, vielfach wiederfindet." So erläutert der Künstler die komplexe und doch einfache Geometrie, an der sich "das Gestaltende und Gliedernde der Mathematik" aufzeigen lässt.
Der Schwere des plastischen Körpers verleiht Jung durch Form und Arrangement etwas Leichtes, Schwimmendes oder Fliegendes. Trotz der mathematischen Grundidee scheinen Anmutungen aus der Natur auf wie z. B. Schwimmkörper oder Fruchtsamen.
Jung, der seine Werke von Hand selbst baut, arbeitet mit der künstlich oxidierten Oberfläche des Stahls, die im Außenraum einer steten Veränderung unterworfen ist.
Künstler: Ulrich Jung
Entstehung: 2017
Material: Gebrauchsstahl DC 1, oxidiert
Abmessungen: 270 x 150 cm
Aus je fünf navetteförmigen, d. h. spitzovalen Flächen entwickelte Ulrich Jung seine Plastik 72°. Als Ergänzung dazu betrachtet er das Werk "120°", das aus zwei Hohlkörpern besteht.
Der Schwere des plastischen Körpers verleiht Jung durch Form und Arrangement etwas Leichtes, Schwimmendes oder Fliegendes. Trotz der mathematischen Grundidee scheinen Anmutungen aus der Natur auf wie z. B. Schwimmkörper oder Fruchtsamen.
Jung, der seine Werke von Hand selbst baut, arbeitet mit der künstlich oxidierten Oberfläche des Stahls, die im Außenraum einer steten Veränderung unterworfen ist.
Künstler: Ulrich Jung
Entstehung: 2019
Material: Gebrauchsstahl DC 1, oxidiert
Abmessungen: 160 x 350 cm
Dieter Oehms dreidimensionalen Werken mutet stets etwas Spielerisches an. Doch liegt den konkreten Skulpturen, die zumeist aus einem Block gearbeitet sind, eine hochkomplexe durchdachte Konstruktion zugrunde. Figur und Raum, Positiv- und Negativform, Leere und Volumen, Zartheit und Schwere, Fragilität und Stabilität sind die klassischen bildhauerischen Komponenten seiner Skulpturen. Oehm füllt sie zusätzlich mit Licht und Energie durch das Aufbrechen des Inneren. Durchblicke und – damit einhergehend – Schattenwürfe vermitteln spannungsvolle Kraft.
Skulptur ist immer auch Resultat des Einsatzes von Energie und Stärke, die sich hier für die Ewigkeit manifestieren. Als Zeichen gehen Oehms Werke in die sie umgehende Landschaft ein.
Künstler: Dieter Oehm
Entstehung: 2018
Material: Holzskulptur aus einem Stamm/Eiche
Abmessungen: 340 x 45 x 43 cm