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Portal

Die Skulptur „Portal“ verschmilzt auf organische Weise die minimalistische Form eines geometrischen Dreiecks mit der Komplexität amorpher Spiegelsplitter. Von verschiedenen Seiten betrachtet, reflektieren diese Splitter und Scherben das Licht in hunderten zarten Bruchfarben, die durch den Wechsel von Sonne und Wolken entstehen. Ein meditatives Licht- und Gedankenspiel, welches aus dem physikalischen Phänomen der Lichtbrechung in Spektralfarben und der daraus resultierenden geistigen Reflexion entsteht. „Portal“ ist aufgrund dieses Phänomens eine interaktive Skulptur, welche in Abhängigkeit von psychischen und physikalischen Faktoren immer individuell wahrgenommen wird und niemals in ihrer reinen Form existiert. Sie besteht aus Glas- und CD-Scherben, welche ihre eigene kulturelle Halbwertszeit reflektieren. Glas ist seit Jahrtausenden ein wiederverwertbarer Werkstoff und essenzieller Bestandteil vieler Kulturen. Das mittlerweile obsolete Medium „CD“ besteht aus Kunststoff und transformiert mit der Entwicklung in ein virtuelles Zeitalter zum Plastikmüll. Wie viele technische Innovationen des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts, wird auch die CD ein fragmentales Relikt dieser letzten materiellen Epoche sein. Die Verbindung beider Fragmente in ihrer schillernden Ähnlichkeit relativiert jedoch die menschliche Perspektive und regt zum Hinterfragen der uns vertrauten Realität an. „Portal“ eröffnet einen Einblick in die Multidimensionalität der Existenz. (Text: Maximillian Lukas Reubel)

Künstlerin: Elizabeth Thallauer
Entstehung: 2023
Material: Holz, Glas, CD's
Abmessungen: 150 x 150 x 30 cm

Stele Bustier II

Die in der Jubiläumsausstellung gezeigte Arbeit "Stele Bustier II” ist wie die auf den Friedhof Mörfelden stehende Plastik “Stele Bustier I” aus eloxiertem Aluminium Blech gefaltet.

Künstler: Edgar Diehl
Entstehung: 2020/2021
Material: Alublech geformt, eloxiert
Abmessungen: 280 x 120 x 70 cm

Linearvorrad

Das Material der miteinander verschweißten Edelstahlrohre der Plastik „Linearrollkörper" entspricht optisch Linien und deutet die Konstruktion dieses „Rollkörpers" fast zeichnerisch an. Die Konstruktion entspricht der des „Torture Yourself“ die im Skulpturenpark 2021 in Mörfelden ausgestellt war. Der Teil des Titel des Skulptur „Vorrad“ suggeriert spaßhaft, dass deren radförmige Konstruktion vor der Erfindung des uns bekannten Rades, das sich ja bekanntlich nur um eine Achse dreht, erfunden wurde. All meine „Rollkörper", zu denen auch das „Vorrad“ gehört, bewegen sich jedoch um drei Achsen. Einmal durch leichten Anstoß in Bewegung gesetzt, bewegen sich meine Rollkörper, schaukelnd, aber auf einer geraden Bahn vorwärts, dabei immer nur an zwei Punkten den Boden berührend. Ist der Untergrund völlig eben, kann man dieses schwungvolle Fortbewegen des „Rollkörpers" kaum aufhalten. Meistens rollt dieser am Ende der Bewegung durch den Gegenschwung auch auf der gleichen Bahn wieder zurück. Will man in die Skulptur „Vorrad“ eine Bedeutung interpretieren, ist das „Vorrad“ ein Abbild des Symbols des Lebensrades, wie z. B. auf der indischen Flagge abgebildet. Wie im wahren Leben rollt die Zeit zwar unaufhaltsam vorwärts, der Fortschritt der Menschheit allerdings durch deren Fehler oft rückwärts, wie man am jüngsten Ukrainekrieg deutlich sehen kann. Das ist leider seit Kain und Abel so! Dabei fällt einem natürlich auch die antike Sage des Sisyphos ein, der einen halbwegs runden Fels immer wieder, letztlich vergeblich, versucht über den Gipfel eines Berges herauf zurollen. Kurz vor dem Gipfel verlassen ihn die Kräfte und der Fels rollt unaufhaltsam wieder ins Tal. Womit das Prozedere für den armen Sisyphos von neuem beginnt, wie sich auch bei uns einfachen Menschen immerwährend alles wiederholt! Eine Ende ist wohl nicht absehbar! – Leider kann das „Linearvorrad“ aus Sicherheitsgründen nicht beweglich ausgestellt werden, sondern muss fixiert werden. Aber vielleicht lässt die Formgebung der Plastik deren Bewegungsfähigkeit vom Betrachter erahnen.

Künstler: Maximilian Verhas
Entstehung: 2006
Material: Edelstahl
Abmessungen: 150 x 150 x 150 cm

  1. poe´s 23

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